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Übung: Einführung in die Politikwissenschaft, Wintersemester 2000/01, Dienstags 14-16 Uhr, GC 04/414
Leitung: Dr. Nils Bandelow, Sprechstunde Dienstags 13-14 Uhr, GC 04/149
 

Ergebnisse der Abschlussklausur vom 13. Februar 2001
 

Programm

17.10.2000 Vorstellung des Readers, Themenvergabe für Referate, Programmverteilung

24.10.2000 Teilbereiche des Fachs Politikwissenschaft. Das Fach Politikwissenschaft an der RUB. Vorstellung der Konzeption der Übung.

31.10.2000 Max Weber I: Begriffe

07.11.2000 Max Weber II: Inhaltliche Aussagen

14.11.2000 Aristoteles       -           Thesenpapier von Veronika Khlavna zum Referat: "Tugendbegriffbei Aristoteles"

21.11.2000 Thomas Hobbes (als Word-Datei)     -     Thesenpapier von Maike Stiel zum Referat "Gibt es bei Hobbes ein Widerstandsrecht gegen den Souverän?":

28.11.2000 Jean-Jacques Rousseau

05.12.2000 Karl Marx/Friedrich Engels (als Word-Datei)    -    Thesenpapier von Sven Adiek zum Referat "Dialektik bei Hegel und Marx"

12.12.2000 Ernst Fraenkel           -          Thesenpapier von Christoph Hassel zum Referat "Verhältnis von Sozialismus und Pluralismus"

19.12.2000 Mancur Olson      -      Thesenpapier von Hans-Martin Esser zum Referat "Spieltheorie"   -  Nachtrag zum Thesenpapier als Word-Datei

09.01.2001 Claus Offe

16.01.2001 Fritz W. Scharpf   -  Als Word-Datei mit studentischem Vorschlag für ein logisches Bild

23.01.2001 Philippe C. Schmitter   -   Als Word-Datei mit Formatierungen

30.01.2001 Beate Kohler-Koch

06.02.2001 Reservesitzung oder Abschlussplenum

13.02.2001 Klausur im Raum HGA 10 (- und also nicht in unserem "normalen" Seminarraum. Bitte pünktlich um 14.00 s.t. erscheinen, um organisatorische Dinge zu klären, die eigentliche Klausur dauert eine Zeitstunde.) Die Klausur ist obligatorisch für Studierende des Diplom-Studiengangs Sowi, des Magisternebenfachs Politikwissenschaft und des Studiums der Politikwissenschaft für die Berufsschule. Studierende im Lehramtsstudiengang Sozialwissenschaft und im Diplomstudium Geographie mit Nebenfach Politikwissenschaft müssen die Klausur nicht mitschreiben. In diesen Studiengängenist der Stoff der Einführungsübung Gegenstand der Zwischenprüfung (bzw. im 4-semestrigen Nebenfachstudium der Politikwissenschaft zum Diplomstudiengang Geographie der Abschlussprüfung).
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Bitte beachten Sie, dass die Termine sich verschieben können.
 
 

Zentrale Aspekte bei der Bearbeitung der Texte

Allgemeine Arbeitshinweise

1. Zu jeder Sitzung zunächst den entsprechenden Readertext lesen, um dann in einem zweiten Schritt die Struktur zu erschließen. Danach in den Texten  wichtige Passagen markieren und kommentieren (z. B."These 1", "Zwischenresümee", "Beispiel").
2. Zur Vorbereitung der Sitzungen wird empfohlen, in Fachwörterbüchern und Lexika zentrale Begriffe des Textes nachzuschlagen (z. B. bei Max Weber "Macht und Herrschaft").
3. Es wird den Studierenden dringend empfohlen, sich einer  Arbeitsgruppe anschließen, die sich zur Vorbereitung jeder Sitzung trifft.

a) Bearbeitung der Klassiker (Weber, Aristoteles, Hobbes, Rousseau, Marx/Engels)

1. Text in den Zeitrahmen einordnen, Biographie des Autors erarbeitenund Zusammenhänge zu den zentralen Aussagen des Textes herstellen.(Hierzu ist Sekundärliteratur zu Rate zu ziehen).
2. Zentrale Begriffe des Textes klären.
3. Politikbegriff des Autors herausarbeiten (z. B. empirisch-analytisch,deskriptiv oder normativ, technisch oder pädagogisch, konfliktorientiertoder konsensorientiert, zweckrational oder wertrational).
4. Von welchem Menschenbild geht der Autor aus? (Bei Max Weber: Vonwelchem Politikerbild geht Weber aus?)
5. Welchen Staatszweck legt der Text zugrunde?
6. Wie konzipiert der Autor den idealen Staat?
7. Wie ist der Autor vorgegangen, um sein Modell eines idealen Staateszuentwerfen? (Methode)
8. Von welchem Begriff des Interesses und von welcher Gemeinwohlvorstellung geht der Autor aus? Gibt es Widerspüche und eventuelle Lösungsvorschläge für Widersprüche? (Bei Max Weber: An welchen ethischen Prinzipien soll sich Politik orientieren und welche Probleme treten dabei auf?)
9. Inwiefern lassen sich die Methoden und Aussagen des Textes auf dieGegenwart übertragen?
10. Gibt es aus heutiger Sicht Kritikpunkte an der Vorgehensweise oderden Thesen des Textes?

b) Bearbeitung der modernen Texte (Fraenkel, Olson, Scharpf, Offe,Schmitter, Kohler-Koch)

1. In welchem wissenschaftlichen und politischen Hintergrund steht der Autor bzw. die Autorin? (Dazu sollten jeweils folgende Begriffe in Lexika nachgeschlagen werden: Fraenkel: (Neo-)Pluralismus, Olson: Rational Choice/Neue politische Ökonomie/Ökonomische Theorie der Politik, Offe: Frankfurter Schule, Schmitter: (Neo-)Korporatismus, Kohler-Kohler: Theorien der europäischen Integration.)
2. Weitere zentrale Begriffe des Textes klären.
3. Politikbegriff des Autors herausarbeiten (z. B. empirisch-analytisch,deskriptiv oder normativ, technisch oder pädagogisch, konfliktorientiertoder konsensorientiert, zweckrational oder wertrational).
4. Welche Fragestellung untersucht der Text?
5. Mit welchen Mitteln wird die Fragestellung untersucht? (Methode)
6. Was ist die zentrale These des Textes?
7. Von welchem Begriff des Interesses und von welcher Gemeinwohlvorstellung geht der Autor bzw. die Autorin aus? Gibt es Widerspüche und eventuelle Lösungsvorschläge für Widersprüche?
8. Bestehen Bezüge des Textes zu Methoden oder Aussagen der Klassiker?
9. Lassen sich aktuelle Beispiele für eine Anwendung oder Widerlegung von Aussagen des Textes finden?
 

Referate

Es besteht die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis Referate zuhalten. Die Referate dürfen höchsten 12 Minuten dauern. Die Referatesollten durch Thesenpapiere und/oder Folien unterstützt werden. AlleReferenten werden gebeten, spätestens zwei Wochen vor ihrem VortragRücksprache mit dem Dozenten zu halten.

Referatstermine und Themen

7.11.2000 Welche Rolle spielt für Max Weber die protestantischeEthik für die Entwicklung des Kapitalismus?

14.11.2000 Der Tugendbegriff bei Aristoteles (Veronika Khlavna)

21.11.2000 Gibt es bei Hobbes ein Widerstandsrecht gegen den Souverän? (Maike Stiel)

28.11.2000 Welches sind die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Thesen von Hobbes und Rousseau? (Stefanie Klein)

5.12.2000 Dialektik bei Hegel und Marx (Sven Adiek)

12.12.2000 In welchem Verhältnis stehen Sozialismus und Pluralismus? (Christoph Hassel)

19.12.2000 Voraussetzungen, Grundzüge und Auswirkungen des Gefangenendilemmas (Hans-Martin Esser)

9.1.2001 Die "Neue Soziale Frage", Weiterentwicklung oder Gegensatz zu Offes Thesen? (noch zu vergeben)

16.1.2001 Ansprüche der komplexen Demokratietheorie (noch zu vergeben)

23.1.2001 Ist das "Bündnis für Arbeit" eine korporatistische Institution? (noch zu vergeben))

30.1.2001 Das Institutionengefüge der Europäischen Union (Dennis Stratmann)
 
 

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