Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Vertiefungsseminar: Lernen in Organisationen
Protokoll zur vierten Sitzung
Thema der Sitzung: Verwaltung und Organisierte Interessen 









Als weitere Variablen die in der Sitzung besprochen wurden, habe ich die folgenden

anzuführen :

Diskutiert wurde unter anderem die Definition von Lernen. Was ist Lernen ?

Muß es zielgerichtet sein, oder kann es auch nicht zielgerichtetes Lernen geben ?

Als Ergebnis wurde festgehalten "Wandel ist Lernen". Wandelt sich eine Organisation, so hat sie gelernt. Eine exakte Definition wurde in Unterricht jedoch nicht erörtert.

In der mikropolitischen Betrachtung kann Eigeninteresse der Individuen zu Zielkonflikten mit der Organisationszielen führen. Viel und schnell zu arbeiten liegt in der Regel nicht im Interesse der Belegschaft, jedoch hingegen für die Organisation wäre ein solches Verhalten

wünschenswert.

In der System-Umwelt-Beziehung wurde die Umwelt als Quelle des Wandels bezeichnet.

Aus kontingenztheoretischer Sicht paßt sich die Organisation ihrer Umwelt an, dieser Anpassungsdruck der Umwelt führt zum Wandel der Organisation.

Unter Organisationskultur wurde die Sozialisation in der Organisation und die Identifikation in derselben angeführt.

Literatur: Horst Bosetzky in: willi Küpper, Günther Ortmann: Mikropolitik, 1992; H.bosetzky, P. Heinrich: Menschen und Organisationen, 1985; Ulrich v. alemann: Organisierte 'Interessen in der Bundesrepublik, 1987
 

Für das Protokoll: Karsten Alt