Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Vertiefungsseminar: Lernen in Organisationen
Thema der Sitzung:
Geschichte der Organisationstheorie
Macht/Herrschaft
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Hierachische Macht oder Macht als gegenseitige Beziehung, in der jeder
der Akteure eine gewisse Macht über andere Akteure hat?
Kontrolle
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Fremdkontrolle vs. Selbstkontrolle
Strukturen
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Formale vs. informelle Strukturen
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Inwieweit können Strukturen verändert werden, wenn sie der Umwelt
nicht mehr angemessen sind?
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Organisationsstruktur als Mittel zur Kleinarbeitung der Umweltkomplexität.
Komplexere Umwelten erfordern auch komplexere Binnenstrukturen, die jedoch
generelle Regelungen erschweren
Soziale Beziehungen
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Was ist das dominante Beziehungsmuster?
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Wie wichtig ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter für das Lernen einer
Organisation?
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Führungsstil
Kommunikation
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Kommunikation wird gefördert durch informelle Kanäle
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Welche Rolle spielen moderne Kommunikationstechnologien?
Mikropolitik/Politisches Handeln in Organisationen
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Individuen verfolgen im Rahmen von Organisationen stets eigene Interessen
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Spiele als Möglichkeit neue Ideen auszuprobieren
System Umwelt - Beziehung
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Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht
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Umwelt als Quelle innerorganisatorischen Wandels und auch auch als Bestimmungsfaktor
vorfindbarer Strukturformen?
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Begünstigen dynamische Umwelten eher als stabile bestimmte Managementssysteme/Strukturen,
die wiederum Lernen begünstigen, so daß Organisationen in dynamischen
Umwelten "besser" lernen als Organisationen in stabilen Umwelten?
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Beziehung System Umwelt ist interaktionaler Natur
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Die verschiedenen Subsysteme von Organisationen haben unterschiedliche
Umwelten. Diese prägen die Organisation, aber die Organisation gestaltet
i.d.R. ihre Umwelten selbst aktiv. Lernen kann deshalb nicht nur Anpassungslernen
sein
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Anpassung an Erwartungen aus der Umwelt dient der Legitimation der Organisation.
Ist dieser Anpassungsdruck bei demokratischen Organisationen größer
als bei Unternehmen?
Wandel in/der Organisationen
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Welche Rolle spielt die Organisationsentwicklung?
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Wandel als Planungsaufgabe vs. Wandel als Bestandteil der Organisation,
der von allen Organisationsmitgliedern getragen wird
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Wandel als kurz- bzw. mittelfristige Zusatzaktivität vs. kontinuirlicher
Wandel
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Organisatorische Wandelprozesse als Problem der Gestaltung der Gesamtatmosphäre
und der vorherrschenden Orientierungen in einer Organisation
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Selbstreferenz Organisatorischer Wandel muß aus der Organisation
kommen
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Autopoiesis Ein System erzeugt nicht nur die Strukturen selbst, sondern
auch die Elemente aus denen es besteht.
Organisationskultur/Organisation als Sinn- und Kulturgemeinschaft
ist Ergebnis eines kollektiven Entwicklungsprozesses
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Symbolisch vermittelte Organisationswelt prägt das Denken und Handeln
der Organisationsmitglieder
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Ein gemeinsames Verständnis gibt es nur dort wo der Verstehenskontext
geteilt wird.
Realität als Fiktion
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"Statt sich auf die ohnehin vergebliche Suche nach Objektivität zu
begeben, erfolgt die Aufforderung die Vielfalt zu ertragen und sie zu nutzen"
(59).
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Vielfältige Perspektiven ermöglichen erst Lernen "multiples
Lernen
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Literatur: Organisation : Grundlagen moderner Organisationsgestaltung /
Georg
Schreyögg. - 2., überarb. Aufl. Wiesbaden : Gabler, 1998.