Fakultät für Sozialwissenschaft Vertiefungsseminar: Lernen in Organisationen
Diskussionsfragen zur achten Sitzung
Thema der Sitzung: "Organisationales Lernen"
Wie lassen sich die drei Lernebenen - Anpassungslernen, Veränderungslernen und
Prozesslernen - anhand von praktischen Beispielen voneinander abgrenzen?
Welche Perspektive nehmen die Lernebenen ein? Ist Prozesslernen für eine
ganze Organisation möglich?
Welche Chancen aber auch Probleme ergeben sich beim "Lernen durch
Ressourcenreichtum"?
Welche anderen Faktoren können Lernprozesse anregen, und welche
Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass es letztlich zum Lernen kommt?
Ist es beim Verlernen notwendig, alte Verhaltensweisen vollständig aus dem
Gedächtnis zu streichen, oder reicht es lediglich, sein Verhalten an veränderten
Denkweisen zu orientieren? Heißt Verlernen Lernen?
Welche Schwierigkeiten verursachen "Organisationale defensive
Muster"? Ist es möglich, sie zu erkennen?
Welche Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden, wenn Normen verändert
werden sollen? Wie läßt sich feststellen, ob Normen in einem Unternehmen verändert
wurden/werden?
Welche Formen von Informationspathologien lassen sich unterscheiden?
Wie versteht Ortmann "Kontingenz"? Wie läßt sich Kontingenz in
organisationalen Entscheidungsprozessen konkretisieren?
Welche Formen von Spielen innerhalb einer Organisation lassen sich
unterscheiden? Lassen sich die "Spiele" in einer lernenden Organisation den
hierarchischen Ebenen eindeutig zuordnen?
Welche Logiken liegen Innovation und Routine zugrunde? Welche Bedeutung haben
sie für die Prozessbeherrschung? Wie setzen sich Innovationsspiele durch und schaffen sie
neue Routinen?
Gibt es eine Routine von Innovationsspielen?
Literatur: Organisationales Lernen : Wettbewerbsvorteil der Zukunft /
Gilbert J. B. Probst ; Bettina S. T. Büchel
Wiesbaden : Gabler, 1994.
Formen der Produktion : Organisation und Rekursivität / Günther Ortmann Opladen :
Westdt. Verl.,
1995.