Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Vertiefungsseminar: Lernen in Organisationen
Ergebnisprotokoll: sechste Sitzung
Thema der Sitzung: Advocacy Organisationen II




Eine Diskussion über das weitere Vorgehen im Seminar fand statt.

Wir einigten uns darauf zu jedem Text Variablen herauszusuchen.

Unsere zentrale Frage ist: "Wie lernen Organisationen?"

Weitere Fragen sind und waren:

Zu dieser Frage stellten wir drei Lernbegriffsebenen heraus:

individuelles Lernen------kollektives Lernen------organisationales Lernen

Unser Augenmerk gilt dem organisationalen Lernen.

Uns stellte sich die Frage ob man individuelles und kollektives Lernen auch in der (Gesamt-) Organisation durchsetzen kann.

Wir einigten uns auf eine zeitliche Betrachtung von maximal 4 bis 5 Jahren.

Es wurde festgehalten, dass der Machtfaktor auf lange Sicht nicht so wichtig ist.

Es wurde folgendes Tafelbild (Tabelle) erstellt:

  Sozialpsychol. "Uwe" Sabatier
Wer lernt? Individuum unklar
Was ändert sich? Änderung des Handelns Änderung von Überzeugungen
Fokus Strukturen Policies (Ziele)
Wir werden Änderungen des Handeln untersuchen, weil Überzeugungsveränderungen zu schwer festzustellen sind. Als Variablen hielten wir "Veränderung der Organisationsziele" und "Gruppenarbeit" fest.
 

Textausschnitt: Sabatier, Paul A., 1993: Advocacy Koalitionen, Policy Wandel und Policy-Lernen: Eine Alternative zur Phasenheuristik, aus: Héritier, Adrienne (Hrsg.): Policy-Analyse. Kritik und Neuorientierung (Politische Vierteljahresschrift-Sonderheft 24). Opladen: Westdeutscher Verlag, 116-148. [im Reader zu der Veranstaltung S: 75-89]

Für das Protokoll: Marcel Kersting