Die Phasenheuristik des policy cycle: die Konzeption von Lasswell.....

 

 

 

...und deren Beurteilung heute:

Zur Theoriebildung scheint das Modell aus o. g. Gründen wegen methodischer Schwächen nur bedingt geeignet. Versteht man es als jedoch als "heuristisches" Modell, kann es den Anspruch einer "vorläufigen Annahme zum Zweck des besseren Verständnis eines Sacherhaltes" sicherlich erfüllen. Ähnliches gilt für die praktische Verwertbarkeit: Seine Umsetzung als "Problemlösungsstrategie" (besonders in den Verwaltungswissenschaften) zeigt seinen Wert für relativ "überschaubare" Problemkomplexe. Länger andauernde und komplexere Phänomene sind auf diese Weise wohl nicht vollständig erfaßbar.

 

 

Literatur

Deleon, P. The Stages Approach to the Policy Process. What Has It Done? Where Is It Going? In: Sabatier, P. A Theories of the Policy Process. Boulder, Colorado; Oxford: Westview Press

Sabatier, P. A. (1993) Advocacy – Koalitionen, Policy – Wandel und Policy – Lernen: Eine Alternative zur Phasenheuristik. In Heritier, A. (Hrsg.). Policy – Analyse. Kritik und Neuorientierung. PVS Politischen Vierteljahresschrift Sonderheft 24 / 1993. 34. Jg. Opladen: Westdeutscher Verlag. (S.117 – 148)

Sabatier, P. A. (1999) The Need for Better Theories. In Sabatier, P. A Theories of the Policy Process. Boulder, Colorado; Oxford: Westview Press

Schubert, K. (1991) Politikfeldanalyse. Eine Einführung. In: von Alemann, U., Kißler, L. Grundwissen Politik. (Band 6). Opladen: Leske + Budrich.

Windhoff – Héritier, A. (1987) Policy – Analyse. Eine Einführung. Frankfurt, New York: Campus Verlag. (10 – 13)