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Hinweise zu der Abschlussklausur zur Übung "Einführung in die Politikwissenschaft", WS 2002/03, Dozent: Nils Bandelow (diese Hinweise gelten nicht unbedingt für die Studierenden der Parallelveranstaltungen)

Allgemein:

  • Seien Sie bitte pünktlich.
  • Bringen Sie bitte Ihren Studierendenausweis mit.
  • Setzen Sie sich bitte frühzeitig (14.00 Uhr) in den Hörsaal HZO 40, lassen Sie mindestens einen Platz Abstand.
  • Bitte legen Sie Ihren Studierendenausweis auf Ihren Tisch.
  • Legen Sie bitte alle Unterlagen außer Studierendenausweis und Schreibzeug zur Seite.
  • Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Matrikelnummer und Ihren Namen auf der ersten Seite Ihres Klausurpapiers zu vermerken. Versehen Sie alle Blätter mit Seitenzahlen und Ihrem Namen.
  • Bitte unterschreiben Sie die Klausur am Ende.

  •  

     

    Anschließend wird die Identität der Kandidatinnen und Kandidaten geprüft und vorbereitetes Papier zusammen mit den Aufgabenzetteln verteilt. Diese Aufgabenzettel werden ungefähr folgenden Kopf haben:
     
     
     

    Klausur zur Übung „Einführung in die Politikwissenschaft“, Wintersemester 2002/03

    Dr. Nils C. Bandelow
    4. Februar 2003

    Hinweis: Von den folgenden vier Fragen sind mindestens drei zu beantworten. Wenn weniger Fragen beantwortet werden, wird jede fehlende Frage mit ungenügend (6) gewertet. Bei einer Beantwortung von mehr Fragen gehen nur die drei besten Antworten in die Bewertung ein. Das Bestehen der Klausur setzt ein Gesamtergebnis von 4,0 oder besser voraus.

    Bitte lassen Sie einen Korrekturrand, unterschreiben Sie die Klausur vor der Abgabe, vermerken Sie auf dem Deckblatt Ihre Matrikelnummer und auf jedem Blatt Ihren Namen.

    Zugelassene Hilfsmittel: keine
    Berarbeitungszeit: 60 Minuten

    VIEL ERFOLG!
     
     
     

    Auf dem Blatt folgen vier Fragen, die leider hier nicht verraten werden können. Die Fragen werden vom Typ her den folgenden Fragen entsprechen, die früheren Zwischenprüfungsklausuren für Lehrämter entnommen worden sind (da die Klausuren also Zwischenprüfungsklausuren sind, stammen die folgenden Fragen von unterschiedlichen Lehrenden):
     

    (Aus einer Klausur für Lehrämter, Sommersemester 2002)

    1. Beschreiben Sie knapp, was Olson unter „Dilemma des kollektiven Handelns“ versteht. Diskutieren Sie dann, ob dieses Problem auch bei der von Hobbes vorgeschlagenen Form eines funktionierende Gemeinwesens auftritt.

    2. Vergleichen Sie kurz die Bedeutung des „föderalen Prinzips“ in den USA (Federalist-Papers) und in der EU (Kielmansegg).

    3. Erläutern Sie zwei der zentralen Probleme, die Offe bei der inhaltlichen Bestimmung des Gemeinswohlbegriffs sieht. Was ist gemeint, wenn die pluralistische Theorie (Fraenkel) diese Probleme durch „Prozedualisierung“ lösen will?

    4. Aus welchen Gründen sollten nach Scharpf die Chancen der politischen Partizipation an der gesellschaftlichen Basis ausgeweitet werden und auf welchen Staatstheoretiker bezieht er sich, wenn er den Gedanken einer universellen Beteiligung hingegen als „utopisch“ kennzeichnet?
     
     
     
     
     

    (Aus einer Klausur für Lehrämter, Wintersemester 2001/02)

    1. Inwiefern spiegeln die Menschenbilder von Hobbes und Olson zeitgeschichtliche oder persönliche Hintergründe wider?

    2. Worauf basiert Herrschaft nach Weber und Marx? Kann sie jeweils von Dauer sein?

    3. Vergleichen Sie Rousseaus Gemeinwohlkonzept mit den Ansprüchen von Scharpfs komplexer Demokratietheorie.

    4. Vergleichen Sie die Politikbegriffe bei zwei politikwissenschaftlichen Ansätzen ihrer Wahl.
     
     
     
     
     
     

    (Aus einer Klausur für Lehrämter, Wintersemester 2001/02 Nachholtermin)

    1. Vergleichen Sie am Beispiel von zwei ausgewählten Autoren die Staatsziele!

    2. Vergleichen Sie die Konstruktion des Gesellschaftsvertrages bei Hobbes und Rousseau!

    3. Worin besteht die Kritik Olsons an dem pluralismustheoretischen Ansatz (Fraenkel)?

    4. Inwieweit ist das Demokratieverständnis von Aristoteles auf das politische System der Bundesrepublik Deutschland übertragbar?