Zeitlicher Kontext bei der Schriften von Marx und Engels
Anthropologische Grundlagen des histo-rischen Materialismus
Gesellschaftsordnungen und Eigentumsformen nach Marx und Engels
Methode von Marx und Engels
Staatszweck und Staatsstruktur bei Marx und Engels
Interesse und Gemeinwohl bei Marx und Engels
Politikbegriff von Marx und Engels
Zentrale Begriffe des historischen Materialismus
Produktivkräfte: Gesamtheit der subjektiven und gegenständlichen Faktoren des Produktionsprozesses sowie deren Zusammen-wirken bei der Produktion materieller Güter. Zu den Produktiv-kräften gehören die Menschen (mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten, Produktionserfahrungen und Arbeitsfertigkeiten) sowie die Produk-tions-mittel. Auch Wissensgrundlagen des Produktionsprozesses (so etwa die Ingenieurwissenschaften) gehören zu den Produktivkräften.
Produktionsmittel: Gesamtheit der Arbeitsmittel und
Arbeitsgegen-stände,
mit denen die Menschen im Produktionsprozess materiel-le Güter
erzeugen
und produktive Leistungen vollbringen. Die Produktionsmittel sind Teil
der Produktivkräfte. Sie umfas-sen die Produktionsinstrumente
(Arbeitsinstrumente),
aber auch andere Arbeitsmittel wie etwa das Transportsystem,
Gebäude
und Anla-gen, Boden, Boden-schätze, Naturreichtümer,
Rohstoffe,
Halbfabrikate. Alle diese Elemente werden erst durch ihre Verbindung
mit
der menschlichen Arbeitskraft zu Produktionsmitteln.
Produktionsweise: umfasst Produktivkräfte und
Produktions-verhältnis-se
in ihrer Einheit, Grundlage der gesamten gesell-schaftlichen
Entwicklung.
Proletariat (Arbeiterklasse): Lohnarbeiter, die in der bürgerlichen Gesellschaft dazu gezwungen sind, ihre Existenz durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft zu sichern, da sie über keine Produktionsmittel verfügen. Das Proletariat hat als „Klasse an sich“ gemeinsame objektive Interessen. Durch die Bewusstwerdung dieser Interessen wird es zur „Klasse für sich“. In der bürgerlichen Gesellschaft ist das Proletariat die ausgebeutete Klasse, die immer ärmer und rechtloser wird und gleichzeitig zu einer immer größeren Mehrheit anwächst. Durch die sozialistische Revolution wird es zur herrschenden Klasse (Diktatur des Proletariats) um den Übergang zur klassenlosen Gesellschaft (Kommunismus) anzuführen.
Bourgeoisie (Bürgertum): Zunächst als Teil der ausgebeuteten und unterdrückten Klasse am Ende der Feudalgesellschaft entstanden, durch die bürgerliche Revolution zur herrschenden Klasse gewordenen Eigentümer kapitalistischer Produktionsmittel. Der Besitz der Produktionsmittel ermöglicht in der bürgerlichen Gesellschaft die Ausbeutung des Proletariats und macht die Bourgeoisie zur herrschenden Klasse.
Produktionsverhältnisse/materielle Basis: ökonomische Verhältnisse (Eigentumsverhält-nisse und Austauschbeziehungen inklusive Eigentumsformen). Die Basis wird durch den Stand der Produktivkräfte gebildet, wirkt aber gleichzeitig auf die Weiterentwicklung der Produktivkräfte zurück.
ideologischer Überbau: Empfindungen, Illusionen,
Denkweisen,
Le-bensanschauungen. Der Überbau wird in seinem Inhalt durch die
Basis
bestimmt, hat aber in seiner Ent-wick-lung auch eine gewisse
Selbständigkeit.
Vor allem beim Über-gang von der kapitalisti-schen in die
sozialistische
Gesellschaft kommt dem Überbau eine überragende Bedeu-tung
zu,
weil es sich dabei um einen plan-mäßig geleiteten be-wussten
Prozess han-delt (es handelt sich dabei aber nicht um einen
Determinismus
des Überbaus, sondern um ein Wechselverhältnis zwischen Basis
und Überbau).
Übersicht: Darstellung der Klassengegensätze und ihrer Entwicklungen im historischen Materialismus (ACHTUNG: Die Übersicht ist nur in der Word-Version zu gebrauchen)
(stark vereinfacht)
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Fortschritt der Produktivkräfte als Bewegungsmoment |
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Ausbeutung |
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Zunftbürger |
Ausbeutung |
Gesellen |
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später: Staatsbürger |
Ausbeutung |
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| Einzäunung von Besitz, Schaffung von Eigentum, Entwicklung von Herrschaftsverhältnissen, d. h. Ausbeutung von Menschen durch Menschen | |||||||||
| Urgesellschaft |
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Gesellschaftsordnungen und Eigentumsformen nach Marx und Engels
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Demos-
Begriff: Eng, mittel oder weit? |
Mittel |
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Oppositions-
oder Kontrollchance erfasst? |
Nein |
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-
Ist
Zügelung des Souveräns vorgesehen? |
Nein |
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Erörterte
Konfliktregelungen: Mehrheit (M), Konkordanz (K), Hierarchie (H),
Einstimmigkeit (E) |
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Theorie:
normativ oder empirisch |
Normativ |
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Theorie:
statisch oder dynamisch |
Statisch |
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Theorie:
input- und outputorientiert |
Input + Output |
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-
Basiert
Theorie auf Vergleich? |
Nein |
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-
Werden
Genese und Funktionserfordernisse der Demokratie analysiert? |
Nein/Nein |
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Werden
Bedingungen des Demokratiezusammenbruchs erkundet? |
Nein |
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Werden
Leistungen und Probleme der Demokratie erfasst? |
Nein |
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Theorie
testbar? |
Moderat |
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Potentielle
Reichweite der Theorie |
Moderat |
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Leistungskraft
der Theorie |
Gering |