Übung: Einführung in die Politikwissenschaft, Dr. Nils Bandelow, WS 2000/01, Unterlagen (Folienkopien)

Max Weber

Zeitlicher Kontext des Weber-Vortrags "Politik als Beruf"

Zentrale Begriffe bei Max Weber Von welchem Politikerbild geht Weber aus? Welchen Staatszweck legt der Text zugrunde? Wie konzipiert der Autor den idealen Staat? Wie ist der Autor vorgegangen, um sein Modell eines idealen Staates zu entwerfen? (Methode)

Weber entwirft eigentlich keinen "idealen Staat", da er werturteilsfrei forscht. Die wichtigsten Merkmale seine Methode ist sein verstehender (nicht erklärender) Ansatz und damit verbunden sein Arbeiten mit Idealtypen.

Inwiefern lassen sich die Methoden und Aussagen des Textes auf die Gegenwart übertragen?

Gibt es aus heutiger Sicht Kritikpunkte an der Vorgehensweise oder den Thesen des Textes? Literaturhinweise: Apel, Karl-Otto/Kettner, Matthias (Hrsg.): Mythos Wertfreiheit. Neue Beiträge zur Objektivität in den Human- und Kulturwissenschaften. Frankfurt a.M./New York: Campus.

Weber, Max, 1921/22: Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen: Mohr (Ausgabe von 1990).

Weiterhin Artikel zu Max Weber in den Sammelwerken zu Klassikern des politischen oder soziologischen Denkens.