Klausur zur
"Einführung in die Politikwissenschaft"
Sommersemester 1998
Prof. Dr. Ulrich Widmaier

 

In der einstündigen Klausur müssen von den 12 Fragen mindestens 6 Fragen beantwortet werden, wobei aus jedem der vier Blöcke mindestens eine Frage beantwortet werden muß.

Das Bestehen der Klausur setzt eine mindestens ausreichende Leistung (4,0) voraus.

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I. Textblock "Max Weber"

1. Welche zwei Arten, aus der Politik einen Beruf zu machen, unterscheidet Weber und wie definiert er sie?

2. Was sind nach Weber die Hauptunterschiede zwischen einer Honoratiorenpartei und einer modernen Partei?

3. Inwieweit kann amn in einer repräsentativen Demokratie auch den inneren Rechtfertigungsgrund des Charisma finden?

 

II. Textblock "Ideengeschichtlicher Grundlagen"

1. Aufgrund welchen methodischen Vorgehens ist für Aristoteles die Politikwissenschaft die bedeutendste aller Wissenschaften?

2. Wo liegen nach Hobbes die GRenzen im Herrschaftsanspruch des Leviathan?

3. Was versteht Rousseau unter dem allgemeinen Willen und wie kann er politisch wirksam werden?

4. Worin besteht nach Marx und Engels dar historische Verdienst der Bourgeoisie?

 

III. Textblock "Theoretische Zugänge"

1.Was versteht Fraenkel unter "klassischer Demokratie"?

2. Welche Vorteile haben nach Olson kleine Gruppen bei der Beschaffung von Kollektivgütern?

3. Womit begründet Scharpf sein Plädoyer für ein parlamentarisches Zwei-Parteien-System?

 

IV. Textblock "Interesse und Gemeinwohl in modernen Gesellschaften"

1. Was versteht Offe unter Konflikt- und Organisationsfähigkeit von Interessen?

2. Inwieweit kann man nach Kohler-Koch von einer ko-Evolution des politischen und verbandlichen Systems im Rahmen der EU sprechen?